"Verlorene Jugend" - Film zum Thema Schmuggel in der Eifel

AUSVERKAUFT!

IN ZUSAMMENARBEIT MIT:

Kgl. Geschichtsverein Zwischen Venn und Schneifel (ZVS)

REGIE:

Manfred Klein und Robert Fuchs

TICKETS:

6 Euro: VVK-Tickets jetzt schon im ZVS erhältlich (www.zvs.be, +32 (0)80 229 209) oder an Abendkasse im Kino Corso (ohne Platzgarantie)

FILMLÄNGE:

150 Minuten


Verlorene Jugend - Plakat

Man schreibt das Jahr 1951. Der Wiederaufbau ist im vollem Gange. Mühselig, mit enormen Fleiß und einer strebsamen Beharrlichkeit setzen sich die Menschen gegen die Natur und den neu entstandenen Staat und seine Bestimmungen durch. Gerade durch die Grenznähe waren die legalen Absatzmärkte der landwirtschaftlichen Produkte stark beeinträchtigt. Ein grenzüberschreitender Handel war nur erschwert möglich. Zu groß waren die gesetzlichen Hürden und zu restriktiv die Bestimmungen.

Was nicht offiziell am Tag abgewickelt wurde, blühte in der Nacht. Schweine gegen Kaffee, Tafelsilber gegen amerikanische Zigaretten. Einzeln oder in Gruppen organisiert – der nächtliche grenzüberschreitende Handel florierte. So auch bei dem Schmuggler Peter Lenz, ein aus Magdeburg stammender ehemaliger Soldat der Wehrmacht, den es nach der Rückkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft in den Eifelort Buchet verschlagen hat. Dort lebt er zusammen mit den Eltern eines ehemaligen Kameraden. Über Tag arbeitet er zusammen mit den Gebhardts auf deren Hof und den umliegenden Feldern, nachts streift er durch die Wälder der Schneifel und der belgischen Ardennen.

Eines Abends - Peter Lenz wird von Beamten des Zolls gejagt - flüchtet er in das Dorf Schlausenbach. Dort findet er Unterschlupf bei Johanna und Katharina Sohns, die ihn vor den Fängen des ortsbekannten Zöllners Franz Heilmann bewahren. Schnell entstehen freundschaftliche Bindungen; dies nicht zuletzt weil noch die allgegenwärtige Vergangenheit bei Johanna Sohns und Peter Lenz den Alltag bestimmen. Und so geschieht es, dass sie die Vergangenheit, in der sie ihre verlorene Jugend erfuhren, ständig durch Filmsequenzen eingeblendet erleben. Dem Zuschauer wird jedenfalls ein umfassender Eindruck einer bewegten Zeit und zugleich ein meisterhaft inszeniertes filmisches Erlebnis geboten.